Evangelisch in Dautphetal

Osternacht: Vom Dunkel ins Licht

 

Die Atmosphäre in der anfangs nur schwach beleuchteten Kirche ist schon irgendwie gruselig. Petrus erzählt in der ihm eigenen kernigen Sprache, wie das alles angefangen hat mit Jesus. Bilder der Erinnerung. Aber jetzt ist er tot – dieser Jesus. Und das wars dann auch mit der Hoffnung.

Einer lockt uns nach draußen. Über einen schwach beleuchteten Weg geht es an einen Ort, dessen Atmosphäre den Wendepunkt der Weltgeschichte markiert: Das Osterfeuer. Dort wird erzählt, was die Frauen damals am Grab erfuhren: Jesus lebt. Er ist nicht länger tot. Es wird hell. Kerzen werden angezündet. Das österliche Licht zieht in die Kirche ein. Es verbreitet eine warme Atmosphäre und vertreibt die Dunkelheit.

Das Licht, das die Dunkelheit vertreibt, gehört zu den stärksten und symbolträchtigsten Bildern, die der Glaube vermitteln kann. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ So erkärt es Jesus im Johannes-Evangelium. Und dieses Licht – eine der zentralen Botschaften des Osterfestes – leuchtet umso stärker, je größer die Dunkelheit um uns herum ist.

Ostern, das ist ein Fest der Hoffnung, ein Leuchtfeuer der Zuversicht, in dem uns die Gewissheit geschenkt wird, dass Tod und Dunkelheit nicht das letzte Wort haben und dass das Leben über die Vergänglichkeit triumphiert. Ostern, das ist das gewaltige Eingreifen Gottes, mit dem er Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht und Tod „in den Schatten stellt“ und alles zum Guten wendet!

Dazu coole Musik. Von der ejuBIG-Band. Wir feiern das Leben. Mit Abendmahl mal anders.

Nach etwa 70 Minuten geht es dann zum Begegnungs-Bistro – oder nach Hause – oder zu den örtlichen Osterfeuern.

So oder ähnlich feiern seit Jahrhunderten Christinnen und Christen auf der ganzen Welt die Osternacht. Ostern mal anders. Für uns. Zum Leben.

Herzliche Einladung! Elian Lorenz & Band, Robin Feldhaus, Carsten Heß

Wer Lust hat, bei der Vorbereitung zu helfen (Feuer, dekorieren, backen usw.), bitte meden:
0171 49 30 49 4 (Tel., WhApp, SIGNAL, threema). Wir freun uns!

Osternacht 2024:
Samstag, 30. März, 23:00 (bis ca. 0:15) Uhr, Christuskirche, Neue Kirchstr. 7, 35232 Dautphetal-Friedensdorf
 

Die Anmeldephase für "Ferien ohne Koffer" in den Osterferien hat begonnen!
Mehr Infos im "Kinder & Jugendliche"-Bereich!

Ab Januar startet ein neues Angebot für gamingbegeisterte junge Menschen!
Mit vielen Konsolen und Games laden die Gemeindepädagogen Robin Feldhaus und Tim Waitzmann nach Holzhausen ein!

CONNECT ON TOUR ist ein offener Jugendtreff, der örtlich durch den Nachbarschaftsraum rotiert. Ansprechpartnerin ist Gemeindepädagogin Tabea Gilberg.

Stellungnahme der Kirchenvorstände zu Gleichgeschlechtlichen Partnerschaften

Menschen in unserem Nachbarschaftsraum erleben immer wieder Verletzungen, Abwertung und Infragestellung, auch in Bezug auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Die Vielfalt der Menschen und ihrer Lebensweisen wird nicht geachtet, sondern zu begrenzen versucht. Wir wollen immer wieder und immer mehr darauf achten, dass mit allen Menschen in aller Unterschiedlichkeit respektvoll umgegangen wird. Dies zu pflegen und umzusetzen ist ein längerer Prozess, der dauerhaft unsere Aufgabe bleibt. 

Als Verantwortliche der Kirchengemeinden bedauern wir jeden Fall von Ausgrenzung und Diskriminierung und bitten vor Gott und den Menschen um Vergebung. 

 

Seit 01.01.2019 ist die Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren in den Gemeinden der EKHN möglich:

„In den vergangenen Jahren hat sich die gesellschaftliche Sicht auf gleichgeschlechtliche Lebensbündnisse stark verändert. Eine Trauung ist immer dann möglich, wenn eine standesamtliche Eheschließung zweier Menschen vorliegt. Weitere Bedingungen hinsichtlich des Familienstandes oder des Geschlechts sind theologisch nicht zwingend.“ (Lebensordnung EKHN Absatz 259).

 

Gleichzeitig besagt die Lebensordnung auch:

“Gegenwärtig ist in der EKHN und in anderen evangelischen Kirchen kein Konsens darüber herzustellen, dass die Trauung gleichgeschlechtlicher Ehepaare biblisch und theologisch begründbar ist. Im Geist der Geschwisterlichkeit soll darum auf jene Rücksicht genommen werden, denen die Zustimmung zu einer solchen Handlung aufgrund ihrer Glaubensüberzeugung nicht möglich ist. Schon Paulus hatte in den vielen Konflikten der ersten christlichen Gemeinden eine solche Rücksichtnahme auf jene empfohlen, die sich gegenüber der neuen Sichtweise des Glaubens verschlossen.“ (Lebensordnung EKHN Absatz 260)

Wo deshalb Pfarrpersonen gleichgeschlechtliche Trauungen nicht durchführen können, werden gute Lösungen im wertschätzenden Miteinander gefunden. 

Wir werden immer wieder mit Themen konfrontiert sein, in denen wir unterschiedliche Standpunkte miteinander aushalten müssen. Wir wollen uns in diesen Bereichen auf den Kern unseres gemeinsamen Glaubens besinnen.

Wir setzen uns für einen respektvollen Dialog auf Augenhöhe ein und schaffen Räume und Strukturen, die dies ermöglichen. 

Kinder, Jugend und Familie

Jahreseinblicke aus der gemeindepädagogischen Arbeit 2023 als Download über einen Klick auf den Button. 

Gemeinsam. Glauben. Beten. Gott begegnen.

Jeden Freitag um 18:10 Uhr findet in der Martinskirche in Dautphe
ein Friedensgebet statt. Es ist jede und jeder Willkommen!

Inne halten. Kraft schöpfen. Gott loben.
Jeden 1. und 3. Freitag im Monat um 19 Uhr
in der Ev. Kirche in Buchenau.

Welche Orte umfasst der Nachbarschaftsraum EiD?

Zwei Sätze aus der Bibel leiten uns

„So richtet nun euer Herz und euren Sinn darauf,
den Herrn, euren Gott, zu suchen … und macht euch auf
und baut Gott ein Heiligtum.“
 
(1. Chronik 22,19)



„Steh auf, Herr! Gott erhebe deine Hand!
Vergiss die Elenden und Gebeugten nicht!
!
Herr, du hast die Sehnsucht der Armen und Elenden gestillt,
du stärkst ihr Herz, du hörst auf sie.“
(Psalm 10,12+17)